DRM Freie Musik

DRM-freie Musik ist für Konsumenten wichtig!

by admin on Dez.17, 2007, under Randinformationen

Entertainment Media Research hat in Zusammenarbeit mit der Anwaltsfirma Olswang ein Studie durchgeführt, die belegt, dass Konsumenten ein stärkeres Problem mit DRM (Digital Rights Management) haben, als bisher von der Musikindustrie angenommen. Die nach dem Zufallsprinzip ausgesuchten 1700 britischen Befragten aus dem UK-Verzeichnis von Entertainment Media Research mit 300 000 Musikkonsumenten gaben deutliche Antworten. Die Studie wurde im Juni 2007 durchgeführt.

Demnach ist die Anzahl der Menschen, die noch nie von DRM gehört haben innerhalb eines Jahres von 50% auf nur noch 37% gesunken ist. Im gleichen Zeitraum hat sich die Anzahl der Befragten, die sagte, sie seien gut bis sehr gut über DRM und Kopierschutz von Musik informiert nahezu verdreifacht.

Im Hinblick auf die Fragen zu DRM unterstreicht die Studie, dass DRM ein zunehmend wichtiges Thema für Konsumenten ist - 68% der Befragten haben die Ansicht geäußert, dass Downloads “nur die Anschaffung wert sind, wenn sie DRM - frei sind”. Weiter würden es viele Befragten vorziehen, mehr für DRM - freie Tracks und Songs zu bezahlen, als den Standardpreis inklusive Einschränkungen durch Kopierschutzmaßnahmen. Die Studie bestätigt den schlechten Ruf, den DRM bei den britischen Konsumenten hat und wirft einige bedeutenden Fragezeichen für die Musikindustrie auf. Dies geschieht zu einer Zeit, zu der laut der selben Studie das unerlaubte Downloaden in jeder einzelnen gemessenen demografischen Kategorie angestiegen ist. In der gleichen Zeitspanne wuchs auch das legale Downloaden um 15% an, jedoch weniger als erwartet.

Die größten Plattenlabels versuchen nun, mit der neuen Situation zurechtzukommen, Universal Music hatte im August 2007 angekündigt, tausenden von Alben und Tracks / Songs, die im MP3 Format erhältlich sind, ohne DRM - Schutz zu verkaufen. “Das Experiment wird von August bis Januar laufen und Faktoren wie Konsumentennachfrage, Preisempfindlichkeit und Piraterie im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von offenen MP3s analysieren.” Die Musik, die Tracks von 50Cent, The Black Eyed Peas oder Amy Winehouse beinhalten soll, wird über Google, Wal-Mart und Amazon.com verkauft, aber nicht über iTunes.

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