Irrtümer über Second Life Teil 7
by admin on Jan.17, 2008, under Second Life
Irrtum 7: JEDE Firma muss in Second Life vertreten sein
Es gibt kaum eine größere Firma oder Marke, die keine Repräsentanz in Second Life eröffnet hat – von BMW über DaimlerChrysler, Adidas und Quelle bis hin zu unzähligen Medien. Der WDR will künftig Filme in der virtuellen Welt zeigen, „Bild“ gibt eine virtuelle Tageszeitung heraus, und auch das Hochglanzmagazin „Vanity Fair“ präsentiert sich in Second Life. Auch ganze Städte sind schon entstanden, die man virtuell durchstreifen kann: Frankfurt, Barcelona, Amsterdam oder Berlin.
Beinahe täglich melden neue Unternehmen, Agenturen oder Medien, dass sie demnächst auch im zweiten Leben vertreten sind. Jetzt gibt es sogar eine Airline (obwohl die Avatare sowieso fliegen können), U2 haben schon ein Konzert gegeben, US-Politiker machen virtuellen Wahlkampf.
Aber interessiert das alles die User wirklich? Was bringt es einem Autokonzern, wenn er einen Showroom im Internet hat – die Grafik aber so schlecht ist, dass eine Probefahrt wenig Spaß macht? Alle haben Angst, dass sie etwas verpassen könnten, wenn sie sich nicht in der neuen Welt präsentieren. Das freut vor allem die Betreiber von Second Life – und die Programmierer, die dann die virtuellen Auftritte gestalten sollen.