DRM Freie Musik

Tag: Kopierschutz

Sinn und Unsinn von Kopierschutz

by admin on Apr.21, 2009, under Randinformationen

Aus einem Forum:

“Ich habe für mich, anhand der wirklich immer hartnäckiger werdenden Kopierschutztechniken einen einfachen Schluss erarbeitet:

Besitzt das Spiel keinen Kopierschutz (dH nur eine einfache CD Abfrage aber kein Tagés,Starforce,Securom etc.) kaufe ich das Spiel (Agatha Christie - Murder On The Orient Express), besitzt das Spiel aber einen Kopierschutz wie Tagés etc. kaufe ich das Spiel erst wenn ein Crack verfügbar ist. (Sherlock Holmes - Spur der Erwachten) Falls der betreffende Hersteller ein Forum besitzt, werde ich diese Meinung auch in dessen Forum kundmachen. (continue reading…)

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Kopierschutzspezialist Macrovision kauft All Media Guide und Warner-CEO Bronfman singt den DRM-Blues

by admin on Jan.07, 2008, under Randinformationen

Der Strukturwandel in der Musikindustrie geht weiter. Anfang November hat der Kopierschutz- und DRM-Spezialist Macrovision den All Media Guide eingekauft. Universal Music unternimmt in Großbritannien erste Gehversuche mit DRM-freien MP3-Titeln und Warner-CEO Edgar Bronfman Jr. gibt öffentlich zu, dass die Kopierschutz-Strategie der Musikindustrie gescheitert ist.
Macrovision, Spezialist für Kopierschutz- und DRM-Lösungen für Musik und Film, ist auf Einkaufstour. Nicht nur wurde gerade die SPDC-Technik (Self-Protecting Digital Content) für Blu-ray Disc von Cryptography Research erworben. Anfang des Monats hatte Macrovision bereits die Übernahme des 1991 gegründeten All Media Guide (AMG) für eine unbekannte Summe bekanntgegeben. AMG ist nach dem mittlerweile zu Philips Content Identification gehörenden Gracenote und Audible Magic der drittgrößte Anbieter von Metainformationen für Medieninhalte.

Zu den Kronjuwelen von AMG zählt neben den Datenbanken mit Metadaten die Medien-Identifikationslösung LASSO, die zu CDs, DVDs und einzelnen Musiktiteln durch Fingerprinting die zugehörigen Metadaten ermittelt und so unter anderem die Verwaltung von Medieninhalten in Client-seitigen Datenbanken ermöglicht.

In einer Zeit, in der immer mehr Plattenfirmen, kleine wie große, auf den Einsatz von Kopierschutz und DRM zugunsten des kompatiblen MP3-Formats verzichten, erscheint der Kauf von AMG durch Macrovision aus Unternehmenssicht nur logisch.

EMI hatte den Anfang gemacht, Universal Music folgt vorsichtig. In Großbritannien hat das nächste große Major-Label den Schritt in die DRM-Freiheit gewagt – vorläufig noch als Feldversuch. Universal Classics and Jazz (UCJ) bietet seit kurzer Zeit seinen Katalog mit klassischen und Jazz-Aufnahmen im eigenen Online-Musikladen classicsandjazz.co.uk an. Dieser Schritt erfolgte nach eigener Aussage als Antwort auf “die Nachfrage der Verbraucher nach DRM-freien, offenen MP3s, die sich auf vielen unterschiedlichen Abspielgeräten [...], darunter Mobiltelefone und iPods, abspielen lassen”. Dickon Stainer, Verwaltungsdirektor von UCJ, erklärte dazu weiter: “Indem wir unseren ganzen Katalog im offenen MP3-Format bereitstellen, bekommen wir die Möglichkeit, die Nachfrage und die Auswirkungen auf den Download-Markt für Musik zu beurteilen – und natürlich auch, ob wir ein Piraterie-Problem bekommen.”

Während Universal Music so in die Offensive geht, räumte einer der schärfsten Verfechter des “Kriegs gegen die Verbraucher”, Warner-CEO Edgar Bronfman Jr., erstmals Fehler der Musikindustrie ein. Bisher wollte sich Warner in Fragen Kopierschutz und DRM partout nicht bewegen. Das sahen immer mehr Beobachter als Problem an. Schließlich wurde sogar die Warner-Aktie wegen des Beharrens auf DRM von einem Aktienanalysten herabgestuft.

Auf dem GSMA Mobile Asia Congress revidierte Warner-CEO Bronfman nun seine Position. Er sagte laut BetaNews: “Wir dachten, unsere Inhalte waren perfekt, so wie sie waren. Wir erwarteten, dass unsere Geschäfte wie gewohnt weiterlaufen würden, während die Welt der Interaktivität, der permanenten Verbindungen und des Filesharings explosionsartig wuchs. Wir hatten natürlich Unrecht.”

Mit diesen aktuellen Aussagen widersprach Bronfman allem, was er in der Vergangenheit zu den Problemen der Musikindustrie zu sagen hatte. Bisher waren immer die Verbraucher – die “Piraten” – und Apple mit iPod und iTunes Music Shop Schuld an den Problemen. Eher würde “die Hölle zufrieren”, als dass Warner seine Musik ohne Kopierschutz anbieten würde, hatte Bronfman früher verkündet.

Noch vor wenigen Wochen hatte Warner überdies mitgeteilt, den Ende des Jahres auslaufenden Vertrag mit Apple über die Vermarktung des Warner-Kataloges nicht zu verlängern, wenn Apple sich nicht auf eine flexiblere Preisgestaltung einlassen würde. Apple hat nicht nachgegeben. Nun singt Bronfman nicht nur den DRM-Blues, sondern auch das Hohelied auf Apple: “Man muss gar nicht weiter als bis zu Apples iPhone schauen, um zu erkennen, wie schnell brillant geschriebene Software auf einem wunderschön gestalteten Gerät mit einem spektakulären Benutzer-Interface alle bisher gültigen Vorstellungen über Preisgestaltung, Abrechnung und Markentreue schlicht aus dem Fenster befördert”.

Angesichts der jetzt erfolgten Kehrtwende sah sich Wired denn auch prompt veranlasst, zu titeln: “Hell Freezes Over: Warner Music Claims iTunes is Digital Music Done Right”.

Der Strukturwandel in der Musikindustrie geht ganz offenbar dynamisch voran.

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DRM-freie Musik ist für Konsumenten wichtig!

by admin on Dez.17, 2007, under Randinformationen

Entertainment Media Research hat in Zusammenarbeit mit der Anwaltsfirma Olswang ein Studie durchgeführt, die belegt, dass Konsumenten ein stärkeres Problem mit DRM (Digital Rights Management) haben, als bisher von der Musikindustrie angenommen. Die nach dem Zufallsprinzip ausgesuchten 1700 britischen Befragten aus dem UK-Verzeichnis von Entertainment Media Research mit 300 000 Musikkonsumenten gaben deutliche Antworten. Die Studie wurde im Juni 2007 durchgeführt.

Demnach ist die Anzahl der Menschen, die noch nie von DRM gehört haben innerhalb eines Jahres von 50% auf nur noch 37% gesunken ist. Im gleichen Zeitraum hat sich die Anzahl der Befragten, die sagte, sie seien gut bis sehr gut über DRM und Kopierschutz von Musik informiert nahezu verdreifacht.

Im Hinblick auf die Fragen zu DRM unterstreicht die Studie, dass DRM ein zunehmend wichtiges Thema für Konsumenten ist - 68% der Befragten haben die Ansicht geäußert, dass Downloads “nur die Anschaffung wert sind, wenn sie DRM - frei sind”. Weiter würden es viele Befragten vorziehen, mehr für DRM - freie Tracks und Songs zu bezahlen, als den Standardpreis inklusive Einschränkungen durch Kopierschutzmaßnahmen. Die Studie bestätigt den schlechten Ruf, den DRM bei den britischen Konsumenten hat und wirft einige bedeutenden Fragezeichen für die Musikindustrie auf. Dies geschieht zu einer Zeit, zu der laut der selben Studie das unerlaubte Downloaden in jeder einzelnen gemessenen demografischen Kategorie angestiegen ist. In der gleichen Zeitspanne wuchs auch das legale Downloaden um 15% an, jedoch weniger als erwartet.

Die größten Plattenlabels versuchen nun, mit der neuen Situation zurechtzukommen, Universal Music hatte im August 2007 angekündigt, tausenden von Alben und Tracks / Songs, die im MP3 Format erhältlich sind, ohne DRM - Schutz zu verkaufen. “Das Experiment wird von August bis Januar laufen und Faktoren wie Konsumentennachfrage, Preisempfindlichkeit und Piraterie im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von offenen MP3s analysieren.” Die Musik, die Tracks von 50Cent, The Black Eyed Peas oder Amy Winehouse beinhalten soll, wird über Google, Wal-Mart und Amazon.com verkauft, aber nicht über iTunes.

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Die Ärzte - Jazz ist anders

by admin on Dez.15, 2007, under Alben, Freie Musik

Die Ärzte hatten den Schweizern angeboten ihr neues Album “Jazz ist anders” zum freien Download und damit auch ohne Kopierschutz ins Netz zu stellen, wenn Blocher nicht gewählt werden würde. Die Schweizer sind drauf eingegangen und Blocher wurde nicht gewählt. Nun ist jedoch unter dem großen Ansturm der Server des Bademeisters in die Knie gegangen. Naja bald geht es weiter:

Danke an alle Schweizer, die Christoph Blocher nicht gewählt haben.

Aus aktuellem Anlass: Wir kapitulieren! (Vorerst.)

Leider habt ihr es im Handumdrehen geschafft, unseren Server genauso lahmzulegen, wie euren Blocher. Deshalb müssen wir euch noch um ein wenig Geduld bitten, bis wir eine technisch massen kompatible Lösung gefunden haben. Schaut bitte ab Mittwoch, den 19. Dezember, gegen Mittag nochmal rein, dann haben wir das (hoffentlich) alles so hinbekommen, dass ihr auch eine reale Chance auf euren wohlverdienten Gratis-Download habt.

Sorry!”

Hier geht es zur Bademeister Seite.

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